Moodboard: Wohnraum einrichten mit Inspirationstafel

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Moodboard: Wohnraum einrichten mit Inspirationstafel

Moodboard-machen

Moodboard: Wohnraum einrichten mit Inspirationstafel

Wenn aus einem Zeitschriften- und Prospektchaos ein stimmiges Einrichtungskonzept werden soll, könnte dir ein Moodboard helfen.

 

Moodboard

 

Was ist überhaupt ein Moodboard?

Wie und warum man ein Moodboard einsetzt? Und wie man es überhaupt erstellt? Wir dachten, das wäre ganz einfach und völlig normal. Aber wir haben festgestellt, dass viele unserer Leser das gar nicht so leicht finden wie wir. Also, lasst uns über Moodboards sprechen!

Was bedeutet überhaupt der Begriff Moodboard? Wörtlich übersetzt ist es eine Stimmungstafel, die der Inspiration dient. Wir würden sagen, man kann es vergleichen mit einer bebilderten Wunschliste. Sie macht deine Vorstellungen und Ideen für einen Raum sichtbar.

 

Es ist ja alles sooo kompliziert!

Am Anfang ist die Idee oder der Wunsch nach Veränderung. Du hast vielleicht irgendwo eine coole Einrichtung gesehen und gedacht, wow das will ich auch. Dann kommst du nach Hause und fängst an im Internet zu stöbern. Du suchst dir z.B. einen schönen Tisch für dein neues Esszimmer raus. Letztens hast du doch schöne Stühle beim Möbelhaus XY gesehen. Ein Teppich wäre ja auch ganz schön, aber welcher …??

Und so stellst du schnell fest, dass die Planung nur im Kopf ganz schön anstrengend ist und meist nicht funktioniert. Du bist dir auf einmal unsicher, ob das, was im Kopf schön aussieht, auch wirklich zusammenpasst.

 

Stimmungstafel

 

Wie bringt man Ordnung ins Gedankenchaos?

Ganz einfach: Du erstellst dir eine Inspirationstafel oder besser gesagt ein Moodboard. Du startest immer mit der Komponente, die bereits fest steht. Das kann der Boden sein, ein bereits vorhandenes Möbelstück oder auch Farben und Farbkompositionen. Entweder fotografierst du den feststehenden Gegenstand oder du suchst dir dazu z.B. bei Pinterest oder aus Zeitschriften ein Foto raus, das genau diesem Möbelstück oder dieser Farbe entspricht. Drucke dir dieses Foto aus und suche nun systematisch nach passenden Möbeln oder Farben.

Bleiben wir bei dem Beispiel mit dem Esstisch, suchst du also nach Stühlen, die du toll findest. Es gibt ja unzählige Möbelhäuser und Online-Anbieter, da wirst du auf jeden Fall fündig. Wenn du dich für einen bestimmten Stuhl entschieden hast kannst du den Anbieter bitten, dir ein Stoffmuster zu schicken. Manchmal fallen die Farben nämlich unterschiedlich aus. Oder die Qualität des Stoffes lässt sich nicht erkennen. Dieses Stoffmuster klebst du zu den Fotos vom Tisch und den Stühlen auf dein Moodboard.

 

Moodboard

 

Das sieht ja schon mal nicht schlecht aus …!

Bei den Wandfarben ist es schon etwas einfacher. In Baumärkten gibt es diese tollen Farbstreifen, die man sich kostenlos mitnehmen darf. Pack dir ruhig ein paar deiner Lieblingsfarben ein, aussortieren kannst du später immer noch. Die kannst du nun toll an das Stoffmuster von den Stühlen halten. Wenn du eine Tapete haben möchtest, vielleicht auch nur für eine Wand, kannst du dir auch davon ein Muster geben lassen.

Beim Teppich wird es schon etwas schwieriger. Aber manchmal gibt es Musterstücke oder Kataloge, in dem der Teppich abgebildet ist. Bei Auslegware ist es meinstens kein Problem, ein Stück als Muster zu bekommen. Kein Geschäft wird dir diesen Wunsch verweigern, sie wollen ja schließlich etwas verkaufen.

 

Wohnzimmer-einrichten

 

Ist ja einfacher als gedacht!

Und so „wächst“ dein Moodboard immer weiter. Als Unterlage für das Moodboard empfehlen wir übrigens schwarzen oder weißen Tonkarton. Schwarz sieht vielleicht etwas edler aus und lässt die Farben mehr leuchten, aber das ist Geschmackssache. Ergänze dein Moodboard nun mit Fotos von Deko, Lampen, Bildern, Kissen, Decken, Pflanzen usw. Auch hier wirst du auf Pinterest fündig oder du schneidest einfach alles was dir gefällt aus Möbelprospekten aus. Wenn dein Inspirationsboard gefüllt ist, kannst du auf einem Blick erkennen, ob deine Vorstellung im Kopf auch tatsächlich zusammen passt.

 

Esszimmer-einrichten

 

Nach dem Moodboard ist vor dem Einkaufen!

Ist dein Moodboard dann komplett, entspricht es einem bebilderter Einkaufszettel und es kann beim Einrichten eigentlich nichts mehr schief gehen. Das Geheimnis eines harmonischen Gesamteindrucks ist eben eine gute Planung, das wissen auch Einrichter, Designer und Stylisten, denn sie machen sich regelmäßig Moodboards, um einen ersten Eindruck vom späteren Ergebnis zu bekommen.

 

Moodboard-machen

 

Damit dann beim späteren Arrangieren deiner Deko nichts mehr schief geht, schau dir auch unsere 5 Profitipps für dein gemütliches Zuhause an.

 

 

Moodboard

 

Moodboard

 

Wir würden uns richtig doll freuen, wenn du uns dein Moodboard schickst und wir es veröffentlichen dürfen! So kann jeder sehen, dass es gar nicht schwer ist.

 

6 Kommentare

  1. Alex sagt:

    Hallo ihr Zwei,

    super erklärt mit dem Moodboard. Toll das ihr auch die Bezugsquellen dazu angebt. Den Anbieter für den Sessel kannte ich noch nicht – suuuuper!

    Auch, wenn es eigentlich nichts Unbekanntes für mich ist, lese ich euren Block immer wieder sehr gerne. Hoffe es gibt noch ganz viel mehr von euch (gemeinsam)!
    Viele Grüße aus dem Süden,
    die Alex

  2. Ein Hallo in den Norden,

    Einfach toll, wie alles erklärt ist und genial, dass die Quellen mit angegeben sind. Ein stimmiges Konzept, gefällt mir sehr.

    LG Annette 🙂

  3. kadinlaratolyesi sagt:

    Danke für die tolle Anleitung!

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