Feng Shui im Kinderzimmer – endlich, mein Kind schläft!

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Feng Shui im Kinderzimmer – endlich, mein Kind schläft!

Feng-Shui-im-Babyzimmer

Feng Shui im Kinderzimmer – endlich, mein Kind schläft!

Ein- und Durchschlafprobleme sind die häufigsten Themen bei Feng Shui Beratungen von Familien mit Kindern. Viele Tipps kursieren im Internet von natürlichen Heilmitteln bis hin zum Medikament. Ein Kind, das nicht schläft und sich nicht bei den Hausaufgaben konzentrieren kann, ist für Eltern eine enorme Belastung.

 

Feng Shui im Kinderzimmer

 

Doch wie kommt es zu diesen Problemen?

Was hat sich in unserer neuen Welt verändert?  Und vor allem, wie könnte die Problematik mit dem Zappelphilipp behoben werden. Eine Lösung für die Eltern soll her.

Kann diesen Eltern das Wissen des Feng Shui helfen – diese Lehre um die Harmonie in den Räumen? Kinder reagieren sehr sensibel auf ein schlechtes Umfeld! Im Feng Shui ist damit der Raum des Kinderzimmers und auch die Platzierung der Möbel gemeint. Stehen diese am falschen Ort, sind die Folgen Konzentrationsschwierigkeiten, Nervosität, Aggression, Unruhe, Zurückgezogenheit, Schlafprobleme und vieles mehr. Bei diesen Anzeichen ist es hilfreich, das Kinderzimmer nach Feng Shui Kriterien zu untersuchen.

Dazu gibt es nützliche, vor allem aber schnelle und einfache Tipps zur Umsetzung.

 

Das Kinderbett braucht die richtige Position.

Steht das Bett zwischen Fenster und Tür, so gibt es einen unruhigen Schlaf. Jedes Kind sollte an einem geschützten Platz schlafen. Wie in der Höhle unserer Urahnen will sich der Schlafende auch instinktiv schützen. Darum sollte das Kind vom Bett aus die Tür sehen können. Das vermittelt Geborgenheit, Schutz und Sicherheit. Kinder haben noch ein gutes Gefühl für den richtigen Platz und bekommen intuitiv mit, ob der Platz für sie passend ist.

Deshalb unbedingt beachten, ob das Kind gerne ins Bett geht. Kinder haben eine gute Intuition und wissen oftmals von selbst, ob der Bettplatz ideal ist. Wie würdest Du Dich, lieber Leser, in dem Bett Deines Kindes fühlen?

 

Feng-Shui

 

Kinderzimmer sind zum einen Schlafplatz, aber auch Arbeitsplatz und Spielplatz.

Alle diese Merkmale haben unterschiedliche Funktionen. Der Schlafplatz sollte nach Feng Shui eher ein ruhiger Ort sein. Das heißt mehr Yin Qualitäten aufweisen und Ruhe ausstrahlen. Der Schreibtisch und die Spielecke brauchen mehr Yang Energie, also Aktivität und Bewegung. Darum unbedingt beachten, dass der Schreibtisch so weit wie möglich vom Bett entfernt aufgestellt werden sollte. Dabei kann auch die Wahl der Farben entscheidend sein. Der Bettplatz sollte von ruhigen und sanften Farbtönen umgeben sein. Der Spiel- und Arbeitsbereich kann eine anregende Farbe haben.

 

Feng-Shui-im-Kinderzimmer

 

Elektrosmog-Quellen sollten weit vom Bett entfernt sein.

Dies gilt auch für ein Babyfon, das stets weitab vom Bett angebracht werden sollte. Ebenso wäre es besser, den Computer nicht vom Bett aus sehen zu können. Der Abstand sollte ebenfalls so groß wie möglich sein.

Zudem müssen Ladekabel von mobilen Geräten unbedingt nach dem Aufladen von der Steckdose entfernt werden. Denn das dort entstehende elektrische Feld ist eine hohe Belastung für den jungen Körper.

Auch Nachttischlampen in Kinderzimmern weisen bei Messungen der hochfrequenten Felder häufig ein sehr hohes und gesundheitsschädliches Strahlungsfeld auf. Ein Netzfreischalter könnte hier gute Dienste leisten und den gesamten Strom während der Nacht ausschalten.

Im Kinderzimmer, das nach Feng Shui ausgerichtet ist, gilt: Vermeide Elektrosmog!

 

 

Spitze Ecken erhöhen die Unfallgefahr

Kinder sind meist sehr sensibel und feinfühlig. Deshalb unbedingt Ecken und Kanten meiden. Vor allem diejenigen, die auf das Bett weisen oder den Schreibtisch des Kindes treffen. Das kann Stress und Aggression verursachen.

Denn im Unterbewusstsein werden spitze Gegenstände als Angriff angesehen. Spitze Ecken und auch scharfe Kanten können das Kind sogar verletzen. Je sanfter die Form desto angenehmer für das Kind. Bei Kleinkindern wird meist ein Eckenschutz verwendet. Also warum nicht gleich spitze Ecke abrunden?

 

Effizientes Lernen durch den idealen Kinderschreibtisch

Steht der Schreibtisch am Fenster, wird das Kind zum Tagträumer. Effektives Arbeiten kann hier nicht stattfinden, denn das Kind ist zu sehr abgelenkt.

Oftmals sind die Gedanken schon in der freien Natur beim Spielen, als bei den Arbeitsunterlagen. Um die Konzentration im Kinderzimmer zu fördern, sollte die Tür nicht im Rücken liegen, wenn das Kind am Schreibtisch sitzt. Eine feste Wand im Rücken gibt Sicherheit, erhöht die Konzentration und wirkt beruhigend. So wird der Lernende am Schreibtisch bessere Leistungen erzielen können.

Weniger ist meist besser.

Im Kinderzimmer ist es wichtig Ordnung zu halten. Manche Kinderzimmer sind überladen mit Eindrücken und Spielsachen. Die Kinder wissen nicht, womit sie zuerst spielen sollen.

Probiere es doch einfach mal aus!

Je weniger ein Kind an Spielsachen sieht, desto eher wird es sich auf eine Sache konzentrieren können. Vermeide Tapete mit zu viel Muster. Meistens reichen die vielen Spielsachen schon aus. Ansonsten wirkt das Kinderzimmer richtig überladen und macht unruhig. Geschlossene Schränke sind besser als offene Regale. So kann auch der Eindruck von Geborgenheit entstehen. Alles Kaputte und Defekte sollte entsorgt oder repariert werden. Dies gilt sowohl für die Wände wie auch für alle Möbel, Spielsachen und Gegenstände im Zimmer.

 

Krankheit durch die falschen Materialien

Medizinische Studien belegen, dass Giftstoffe in Möbeln und Einrichtungszubehör zu Krankheiten und dem plötzlichen Kindstod führen können.

Gerade bei Neugeborenen ist es wichtig, das Kinderzimmer schon Monate vor der Geburt zu streichen und einzugsbereit herzurichten. Gut durchlüftet sollte es sein, bis der Farbgeruch völlig verschwunden ist. Zudem sollten die Möbel und auch das Kinderbett vorzugsweise aus natürlichen und unbehandelten Materialien sein.

Holzbetten sind zu bevorzugen, da sie keinerlei elektrische Strahlungen auffangen und ableiten. Auch die Matratze des Bettes sollte frei von Metall sein. Denn Metall leitet elektrische Felder. Am besten besteht die Matratze aus natürlichen Materialien.

 

Respekt und Intimsphäre auch für Kinder

Sind die Kinder bereits schon älter, so sollte ihre eigene Privatsphäre berücksichtigt werden. Bei der Farbwahl ist es wichtig auch dem Kind Mitspracherecht zu gewähren. Schließlich haben Kinder ein gutes Gespür dafür, was ihnen guttut und was sie gerade brauchen.

Um ein ideales Feng Shui Kinderzimmer zu erschaffen, muss noch sehr viel beachtet werden. Jedes Kind hat seine Vorzüge in den Himmelsrichtungen, die mithilfe der Geburtsdaten errechnet werden können. Diese Richtungen sind zu beachten, um die Position des Bettes wie auch die Blickrichtung des Schreibtisches zu bestimmen.

Äußere und zeitliche Faktoren runden die Bewertung eines Feng Shui Experten ab. So kann dann jeder Mensch und jedes Kind individuell seine besten Möglichkeiten des Wohnen und Lebens ausschöpfen.

 

Abschließend gibt es noch den wichtigsten Tipp für Eltern.

Wenn es den Eltern gut geht, so strahlt diese Zufriedenheit auf die gesamte Familie aus. Meine Empfehlung ist dabei immer erst den Eltern den besten Feng Shui Platz im Haus zuzuweisen. Denn Eltern tragen eine hohe Verantwortung und „strahlen ihr Gemüt“ auf die Kinder aus. Somit ist es also wichtig, dass Eltern ebenfalls gut durchschlafen und ein optimales Feng Shui Umfeld haben. Dann wird auch das Kind optimal mit Liebe und Freude umsorgt.

 

Wenn du noch mehr über Feng Shui erfahren möchtest, haben wir hier einen heißen Tipp für dich: Sei dein eigener Feng Shui Berater.

 

Über die Autorin

Petra Coll Exposito

Machte vor über 24 Jahren ihr Hobby zum Beruf. Seit diesem Zeitpunkt folgt sie ihrem Herzenswunsch. Sie ist Feng Shui Beraterin und Dozentin, die auch kostenfreie Tipps und Tricks gibt, um damit auf die Wissenschaft des authentischen Feng Shui aufmerksam zu machen.

Sie ist Präsidentin der International Feng Shui Association und ihr Blog erfreut sich einer regen Leserschaft. Erfahre mehr von Petra auf: http://feng-shui.de/

 

 

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4 Kommentare

  1. Nima Soraya sagt:

    Als ich 2006 bei Petra Coll-Exposition meine zweite Feng Shui Aus ildung begann, War ich sofort von ihrem fundierten und tiefem Wissen und langjähriger Praxiserfahrungsschatz beeindruckt. Liebe Petra, du hast uns dieses wertvolle Wissen so plausibel und wissenschaftlich nahegebracht und mit frischem Humor und Pepp „serviert“, dass ich dich jederzeit als die weltbeste Beraterin empfehlen kann. Ich kann jeden beglückwünschen, der deine Tipp befolgt! Danke für Alles : ), Nima

  2. Nachdem ich 2 Jahre um die zertifizierte Ausbildung bei Petra „herumgeschlichen“ bin, habe ich Mut gefasst und die Ausbildung begonnen. Der eigentliche Auslöser war allerdings, dass mein Sohn nicht wirklich gut schlief. Zuvor tauschten mein Mann und ich noch das Zimmer mit dem Sohn, mit der Folge, dass ich nur noch Kopfweh hatte und nicht wirklich gut schlafen konnte. Bereits im ersten Ausbildungsabschnitt am 2. Tag ist mir sicherlich das „Gesicht“ stehengeblieben, mir war sofort klar welchen Fehler wir mit dem Tausch machten. Nach der Ausbildung haben wir doch einiges umgewandelt und je tiefer ich in das Thema „klassisches Feng Shui“ einstieg, umso spannender wurde es. Ich konnte nicht mehr aufhören und habe mich letztlich mit einer kleinen Beratungsfirma „Feng Shui Allgäu“ selbständig gemacht und es noch keinen Tag bereut. Die Veränderungen in unserem Haus, unserer Familie sind spürbar. Es ist harmonischer aufgeteilt, unser Sohn schläft durch, auch unsere Tochter ist offener geworden (sie war sehr schüchtern – jetzt ist sie Klassensprecherin). Ich bin nach wie vor Petra dankbar für die Motivation und Ihre Erklärungen, Ausführungen und Tipps. Die Ausbildung und die zwischenmenschliche Beziehung zu ihr ist einfach hervorragend und ich komme von jedem weiteren Meisterkurs voller Elan und Schwung zurück. Herzlichen Dank für Alles!

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